Rückblick: Voxxed Days Zürich 2017

Aarno Aukia war dabei und berichtet:
Am 23. Februar 2017 fand zum zweiten Mal die Voxxed Days Zürich Konferenz in den Räumlichkeiten des Arena Sihlcity Kinos statt, welches mit den grossen Kinosälen eine super Location für Konferenzen (wie z.B. auch für die IPv6 Business Conference oder Geekmania) ist. Mit vier parallelen Tracks und knapp 400 Teilnehmern hat sie sich zu einer festen Institution für Java-Entwickler etabliert. Das Organisationskomitee rund um Federico Yankelevich hat auch dieses Jahr wieder ganze Arbeit geleistet und sowohl ein spannendes Programm als auch ausreichend Zeit für Kaffee und Diskussionen dazwischen gemacht.

Nur wenig Vorträge waren Java spezifisch, wie zum Beispiel Sam Brannens Deep Dive into JUnit 5 und Juergen Hoellers Spring Framework 5: Themes & Trends.

Meinem Gefühl nach gab es mehr Talks zu generischen Technologien und Methoden der Software-Entwicklung (natürlich jeweils mit Java-Beispielen) wie der Erfahrungsbericht „1 year of PaaS usage at SBB: what layer is responsible for what technical concern & lessons learned“ von Philipp Oser und Tobias Denzler, Thomas HeutesMonitoring Microservices applications on OpenShift„, Laurent BovetsReal-World Enterprise REST API Design“ und Lukas EdersHow Modern SQL Databases Come up with Algorithms that You Would Have Never Dreamed Of„.

Sehr interessant fand ich auch den Talk „The truth about code reviews“ von Sebastian Greulach in dem es um die Kommunikation und die Art des Feedbacks bei Code-Reviews ging, also um die Kunst der konstruktiven Kritik. Ebenfalls um die Kultur im Team und in der Firma ging es in „Does diversity really matter?“ (Ja!) von Sombra González und Brigitte Hulliger.

Alle Vorträge wurden aufgezeichnet und sollten in den kommenden Wochen auf dem Youtube-Kanal der Voxxeddays Zürich publiziert werden. Wir waren als Sponsor mit einem Stand im Kaffeebereich präsent und haben gezeigt, wie einfach es ist, Java-Applikationen mit Spring Boot, Play, Tomcat oder Wildfly auf APPUiO zu deployen:

Nach dem offiziellen Teil der Konferenz wurde der informelle Teil mit Networking und Diskussionen durch die kleine Rud Bir Brauerei aus dem Tessiner Gordola begleitet, die ihr Sortiment mit von Hand gebrauten Bieren mit nach Zürich gebracht hatte. Einen Besuch in Gordola kann ich, wenn ihr in der Region Locarno-Bellinzona seid, sehr empfehlen.